Fritz & Macziol feiert 25-jähriges Bestehen

Mit 17 Mitarbeitern startete Fritz & Macziol am 27. November 1987 seinen Geschäftsbetrieb. Heribert Fritz, gemeinsam mit Mitgründer Eberhard Macziol, fasst die Grundidee der Unternehmung zusammen: “In erster Linie wollten wir mittelständische Unternehmen in Sachen IT (damals noch EDV) mit einem Team von gut ausgebildeten Menschen umfassend betreuen. Unseren Kunden dabei Hardware, Software und Services aus einer Hand bieten zu können, war revolutionär.“ Mit diesem Geschäftsmodell und IBM als Herstellerpartner wurde das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft gelegt. Die heutige Unternehmensgruppe hat sich über die Jahre hinweg positiv entwickelt und ist im Jahr 2012 auf mehr als 1.000 Mitarbeiter gewachsen. Auch die beiden Kunden der ersten Stunde, das Landratsamt Neu-Ulm sowie das Unternehmen Schwenk Zement, sind dem Anbieter bis heute treu geblieben.

Stets die Kundenbedürfnisse im Blick, erweiterte die Fritz & Macziol GmbH nach und nach ihr Portfolio strategisch um weitere Herstellerpartner (Microsoft, SAP, Cisco und EMC) und Lösungen. Doch die Themen der Informationstechnologie in der Breite abzudecken, genügt alleine nicht. Hierzu Eberhard Macziol: „Wir stellen die Qualität stets vor die Quantität. Deshalb investieren wir schon immer sehr viel in unser höchstes Gut: Unsere Mitarbeiter. Mit ihrem Know-how entwickeln wir innovative IT-Lösungen und können zukunftsweisend beraten und implementieren.“

So standen die ersten zehn Jahre nach der Unternehmensgründung ganz im Zeichen des Aufbaus. Während sich die Fritz & Macziol Software und Computervertrieb GmbH darauf konzentrierte, eine solide Kundenbasis im Süden Deutschlands zu schaffen und dabei vor allem auf mittelständische und ausgewählte Großkunden setzte, gelang es dem Schwesterunternehmen INFOMA Software Consulting GmbH (gegründet 1988) schon früh, im Norden Deutschlands erste Kommunen von ihrer Finanzsoftwarelösung zu überzeugen. Ende der 90er Jahre begann Fritz & Macziol ebenfalls, seine Aktivitäten über Ulm hinaus auszudehnen - auch in Richtung Österreich und Schweiz.

Mit der Jahrtausendwende wurde dann die Phase der Expansion eingeläutet. Die mit Oliver Schallhorn und Oliver Couvigny personell verstärkte Geschäftsführung stellte die Weichen, um das im Süden erfolgreich etablierte Geschäftsmodell in die Fläche zu tragen. Innerhalb nur weniger Jahre wurden Geschäftsstellen in ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich und im Jahr 2006 auch auf den Philippinen eröffnet. „Im Internet-Zeitalter war dies für uns ein ganz logischer Schritt. Doch im Unterschied zu anderen haben wir nicht nur gefragt, was Asien uns bieten kann, sondern auch, was wir Asien bieten können“, so Heribert Fritz. Schritt für Schritt wurde deswegen auch das deutsche Geschäftsmodell nach Fernost übertragen. In der Folge wuchs die Gruppe dort. Auch die Übernahme der Gesellschafteranteile 2006 durch die Royal Imtech N.V. änderte die Expansionsstrategie der Fritz & Macziol group nicht. Der international mit über 29.000 Mitarbeitern tätige Technologiekonzern ist ein solider Anteilseigner und unterstützt das Wachstum der Gruppe, ohne ihre Eigenständigkeit einzuschränken.

Parallel zur räumlichen Expansion behielt die Unternehmensgruppe die Kundenbedürfnisse und Markttrends im Auge. So begann Fritz & Macziol mit der Entwicklung eigener Softwarelösungen für die Industrie. Mit der Übernahme von Unternehmen wie der STAS GmbH und NEO Business Partners GmbH konnten im Jahr 2008 wichtige Zukunftsthemen wie Business Intelligence oder mobile Lösungen frühzeitig besetzt werden. Neue Themen wie etwa der „Arbeitsplatz der Zukunft“ oder das Cloud Computing kamen jüngst hinzu. Auch in der Schweiz markierte 2008 die Übernahme von IT&T und der Penta group im Jahr 2011 eine deutliche Erweiterung der Kompetenzfelder.

„Die Vielzahl der Aktivitäten zeigt, dass wir uns weiterhin dynamisch entwickeln und nach wie vor unserer Gründungsidee folgen, die IT in all ihren Facetten beherrschen zu wollen – und zwar jeweils auf dem neuesten technischen Stand“, so Heribert Fritz. Und Eberhard Macziol ergänzt: „So gesehen ist für uns dieses Jubiläum nur eine Zwischenetappe auf dem Weg in die Zukunft“. Und noch ein weiterer wichtiger Grundsatz ist für die beiden aufgegangen: „Die Unternehmensgruppe trägt zwar unsere Namen, aber es sind die Menschen, die für die Gruppenunternehmen arbeiten, die dieser absolut positiven Entwicklung ihren Stempel aufgedrückt haben und diese weiter prägen“, so ihr (vorläufiges) Fazit.

 

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